Weißer Thunfisch

Lateinischer Name: Thunnus alalunga

Verbreitung: Weltweit in gemäßigten bis tropischen Zonen

Länge: maximal 1,4m (lokal stark variierend)

Gewicht: bis ca. 60kg

Nahrung: kleinere Fische, Krustentiere, Kopffüßer

IUCN-Status: Gering gefährdet

Der Weiße Thunfisch (auch bekannt als Langflossenthunfisch) gehört zu den kleineren Thunfischarten. Die Tiere halten sich hauptsächlich in den oberen Wasserschichten auf und legen große Strecken auf der Suche nach Nahrung zurück. Bei ihren Wanderungen schließen sich gleich große Tiere zu Schulen zusammen, gelegentlich auch mit anderen Thunfischarten, unter anderem dem Gelbflossen-Thunfisch (Thunnus albacares).

Weiße Thunfische gehören zu den wertvollsten Speisefischen, ihr Fleisch wird als das qualitativ hochwertigste für die Verarbeitung als Dosenthunfisch angesehen. Die Tiere werden meist mit Langleinen oder Treibnetzen gefangen; gelegentlich werden sie auch einzeln geangelt. 2010 machte der Weiße Thunfisch 5,9% des gesamten Marktanteils gefangenen Thunfisches aus. Da die Bestandszahlen allmählich rückläufig wurden, hat die IUCN diese Art als „Gering gefährdet“ (Near Threatened) eingestuft. Deshalb wurden in den Jahren 2010 und 2011 für den Nordatlantik eine Fangqoute von 28.000t erlassen; im Südatlantik betrug diese von 2009-2011 29.000t. Außerdem ist seit 2002 der Fang dieser Art mit Treibnetzen für Fangflotten aus der EU verboten. Generell ist sein Gefährdungsstatus jedoch noch nicht aufgehoben, weshalb von einem Verzehr nach Möglichkeit abgesehen werden sollte.

 

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