Weißer Marlin

Lateinischer Name: Kajikia albida

Verbreitung: Atlantik

Länge: maximal 3m (Weibchen)

Nahrung: Schwarmfische, Kopffüßer, gelegentlich Krustentiere

IUCN-Status: Gefährdet

Der Weiße Marlin ist ein großer Raubfisch und bewohnt die wärmeren Gewässer des Atlantiks. Diese Fische sind geschickte Räuber und töten ihre Beute durch Schläge ihres Schwertes; sie jagen allein oder gelegentlich in kleinen Gruppen.

Weiße Marline spielen als Speisefische nur eine untergeordnete Rolle, jedoch enden sie oft als Beifang in Langleinen oder Beutelnetzen, häufig auch in solchen, die Fischereien mit Standort in der EU gehören. Seltener wird der Weiße Marlin gezielt gefischt.

Zusätzlich ist diese Art, wie fast alle seine Verwandten, begehrt in der Sportfischerei. Sein derzeitiger IUCN- Status als „Gefährdet“ (Vulnerable) weist darauf hin, dass sich die Art im Rückgang befindet. Ein Antrag, den Weißen Marlin als bedrohte Art zu erklären, wurde 2002 von der US-Regierung leider abgelehnt. Wie bei vielen Speerfisch-Arten ist nicht allzu viel über die genaue Populationsgröße und -entwicklung bekannt; Fangqouten erweisen sich oftmals auch durch eine fehlerhafte Zuordnung der Art als ungenau.

 

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