Gestreifter Marlin

Lateinischer Name: Kajikia audax

Vebreitung: Indo-Pazifik, selten einzelne Exemplare im Atlantik

Länge: 2,9m bis maximal 4,2m (Weibchen)

Nahrung: Fische, Krustentiere, Kopffüßer

IUCN-Status: Potenziell gefährdet

Der Gestreifte Marlin ist ein auffällig gezeichneter Speerfisch und hat unter diesen eines der weitreichendsten Verbreitungsgebiete. Er bevorzugt Gewässer von mittlerer Temperatur, ist jedoch in kälteren Zonen zu finden als etwa der Blaue und der Schwarze Marlin. Dieser Speerfisch zieht die Hochsee den Küstengewässern vor und jagt dort ausschließlich solitär. Einzig zur Paarungszeit finden sich die Fische in kleineren Schulen zusammen. Wie andere Speerfische tötet der Gestreifte Marlin seine Beute durch Schläge seines langen Schwertes und wandert häufig lange Strecken.

Diese Marlin-Art ist ein wichtiger Speisefisch, vor allem in Asien wird sein Fleisch geschätzt, dort hauptsächlich in Form von Sushi oder Sashimi. Er wird hauptsächlich mit Langleinen gefangen; dort endet er auch oft als Beifang von etwa für Thunfische vorgesehene Netze; selten wird ihm mit der Harpune gezielt nachgestellt. Auch unter Sportanglern ist er beliebt; zwar werden die Tiere hier oft anschließend wieder ins Meer entlassen, doch verenden sie nicht selten wenig später, da sie sich oft an den Angelhaken verletzen. Da die Populationsentwicklung des Gestreiften Marlins rückläufig ist, wird er momentan von der IUCN als „potenziell gefährdet“ (Near Threatened) eingestuft. Die Situation wird sich in absehbarer Zeit wahrscheinlich verschärfen, vor allem durch die stark wachsende Nachfrage an Sashimi auf dem asiatischen Markt.

 

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